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Geschichte

    Die Tübinger Altstadt liegt nördlich des Neckars. Lange Zeit sind städtebauliche Entwicklungen nur noch Norden hinaus ausgerichtet, nur eine Brücke führt südlich des Neckars.

    Mit der Entscheidung, den Bahnhof auf die Südseite des Neckars zu legen, wird das Gebiet erschlossen. Insbesondere das Militär siedelt sich vor der Stadt, aber nahe des Bahnhofs an. Ein Flickwerk von Kasernen, Industrie und Vorortsiedlungen entsteht in der Südstadt. Große Straßen und Gebäudekomplexe zerschneiden das Gebiet.

    1991 verlässt das französische Militär Tübingen: die Chance für die Stadt, auf einem ca. 60 ha großen Band in der Südstadt eine Entwicklung in Gang zu setzen, um den bis dahin eher unterprivilegierten Stadtteil umzugestalten. (Stadtsanierungsamt Tübingen). Das Französische Viertel entsteht auf dem ehemaligen Kasernengelände, unter Beibehaltung der alten Gebäude.

    Kurzer Überblick:

    • 1991 Abzug der Französischen Armee
    • 1992 - 2008 Verdichtung im Rahmen des Städtebaukonzepts
    • 2001 Deutscher Städtebaupreis